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133. Generalversammlung

Mai 27, 2010 in Allgemeines

133. Generalversammlung 3.6.-6.6.2010 in Nürnberg

Der Berg ruft…

Mai 21, 2010 in Aktivitas

Erlangen – Am Donnerstag vor Pfingsten wurde um 17 Uhr mit dem traditionellen Faßbieranstich die 240. Erlanger Bergkirchweih eröffnet. Rund 11.000 festinstallierte Sitzplätze unter alten Linden, Kastanien und Eichen verwandeln einen Teil des Geländes in den größten Biergarten Europas. Die Bergkirchweih gibt es seit dem Jahre 1755 und gilt als das älteste Bierfest der Welt. Rund eine Million Menschen besuchen in zwölf Tagen den „Berch“. Für die Unitas Franko-Palatia ist der erste Dienstag nach Pfingsten der ofizielle Unitas-Tag auf dem Berg. Am 25. Mai 2010  pilgerten ein Dutzend Franko-Palaten auf den Berg und feierten ausgelassen beim herrlichen Frühsommerwetter und leckeren Bergkirchweih-Bier.

WS: „Christ werden – Christ bleiben“

Mai 19, 2010 in Aktivitas

18.05.2010 Am Dienstagabend fand im Nürnberger UNITAS-Turm die Wissenschaftliche Sitzung (WS) „Christ werden – Christ bleiben“ statt. Zwei Tage nach Abschluss des 2. Ökomenischen Kirchentages in München hat Bundesbruder Kaplan Stefan Wingen aus Neumarkt über den Glauben im Alltag referiert. Die Zuhöhrer der gut besuchten Veranstaltung erfuhren alles über die zentrale Inhalte des christlichen Glaubens. Die Bedeutung  des Glaubens wurde in verständlicher Form verdeutlicht und mit praktischen Beispielen belegt. So hat Bbr. Stefan Wingen mit der simplen Frage nach dem eigenen Tauftag  das Sakrament der Taufe und damit verbundenem Beginn der Gottesbeziehung sehr emotional darstellen können. Die Beichte, das Gebet und die Eucharistie waren weitere Schwerpunkte des sehr kurzweiligen Vortrags. Es war ein glaubensweckender Abend auch für Menschen, die mit Skepsis und Misstrauen der Kirche begegnen, aber daran interessiert sind, über religiöse Fragen nachzudenken.

Bbr. Stefan Wingen wurde am 14.02.1977 in Koblenz am Rhein geboren, besuchte dort die Schule, leistete den Wehrdienst ab und studierte danach in Trier Geschichte mit Theologie als Nebenfach. Nachdem er die Zwischenprüfung im Fach Geschichte abgelegt hatte, wechselte er an die Katholische Universität Eichstätt und lebte im Priesterseminar. Im April 2002 wurde Stefan bei der Unitas Frankonia Eichstätt rezipiert und am 20.07.2007 philistriert. Seit 2009 ist er Kaplan der Stadtpfarrkirche St. Johannes in Neumarkt  bei Nürnberg und B-Philister der Unitas Franko-Palatia!

Aktivenfahrt ins Allgäu

Mai 17, 2010 in Aktivitas

Nürnberg/Kempten: Die Aktivitas der Unitas Franko-Palatia machte sich am Freitag den 14. Mai 2010 auf den Weg nach Kempten, um dort  ihren bedingt durch ein Praktikum wohnenden Bbr. JürgenB zu besuchen. Zur aller Verwunderung, stieß Jürgen schon in Nürnberg zu der Aktivitas, um mit allen die gemeinsame  Fahrt anzutreten. Das Angebot der Kempten-Fahrt wurde mit 7 Teilnehmern, darunter 3 Füxe, bestens angenommen. Abfahrt war pünktlich um 17:34 Uhr am Nürnberger Hauptbahnhof. Nach einer etwa zweieinhalb stündigen Fahrt kam die Aktivitas im fernen Kempten an. Zunächst wurden die Schlafsachen bei Jürgen untergebracht. Angesicht des sehr schlechten Wetters entschied man mehrheitlich die geplante Wandertour spontan in eine Kneipentour umzuändern. Erstes Ziel war eine Irische Kneipe mit sämtlichen Bier-Leckereien wie Guinness, Strongbow und Killbeane. Nach einer ausgiebigen Mahlzeit und 4 Pitcher Bier traten die ersten schon die Rückkehr in Jürgens Wohnung an, um sich von den Strapazen des Tages zu erholen. Der Rest vergnügte sich derweil in einer anderen Bar noch etwas länger.

Nach einem kurzen Erholungsschlaf trat die Aktivitas am Samstag wieder die Heimreise an, eher man um 16:30 Uhr am Nürnberger Hauptbahnhof ankam. Wie nicht anders zu erwarten war, war es wieder einmal eine sehr gelungene Aktivenfahrt. Somit kann man sich schon auf den nächsten Ausflug  der Aktivitas der Unitas Franko-Palatia freuen.

© Gährmeister

Obelix hat geheiratet!

Mai 14, 2010 in AHV

Nürnberg – Am 14. Mai 2010 haben Bundesbruder FrankN v. Obelix und PetraG im historischen Rathaus der Nürnberger Gemeinde Großgründlach sich trauen lassen. Ein Chargenteam der Unitas Franko-Palatia stand mit Fahne Spalier. Der Altherrenvereins Vorsitzender und der Ehrensenior gratulierten im Namen aller Franko-Palaten und wünschte dem strahlenden Ehepaar eine lange glückliche Zukunft, Gesundheit und Gottes Segen.

Diplom-Ingenieur FrankN wurde 1968 in Gernsbach im Schwarzwald geboren. Im badischen Weisenbach verlebte er seine Schulzeit. Im Herbst 1989 kam er nach Nürnberg um Maschinenbau zu studieren. Hier wurde er dann 1990 rezipiert und 1999 philistriert. Zwischendurch studierte  er in Wuppertal und war bei der Unitas-Rhurania aktiv.  Heute arbeitet er in Stuttgart und wohnt in Filderstadt. Als B-Philister trifft man ihn regelmäßig bei den Veranstaltungen der Unitas-Hohenstaufen an. Seine Frau Petra wohnt noch in Wolfratshausen und wird in den nächsten Tagen zu ihrem Frank ziehen.

© Haino.de

Das unterirdische Nürnberg

Mai 14, 2010 in Aktivitas

11.05.2010 – Die historischen Felsengänge waren das Ziel einer Outdoor-WS der Unitas Franko-Palatia am zweiten Mai-Dienstag. Die stolze Anzahl von 28 Personen begab sich auf eine spannende Entdeckungsreise und konnte Nürnberg mal von einer komplett anderen Seite betrachten. Bei der 90-Minuten langen Führung haben die Unitarier und zahlreiche Gäste erfahren, dass bereits 1380 die Nürnberger Felsenkeller  erstmals urkundlich erwähnt wurden. Das sind Orte, die bereits seit vielen Jahrhunderten bestehen und doch „verborgen“ unter den Straßen Nürnbergs liegen. Sie wurden einst zur Gewinnung von Wasser entlang der wasserführenden Schichten angelegt und versorgten die Stadt mit Wasser. Im Lauf der Jahrhunderte wurden sie bis zu vier Stockwerke tief in den Burgsandstein gegraben. Dank der großen Standfestigkeit des Burgsandsteins entstanden riesige labyrinthartige Felsenkelleranlagen.

Ursprünglich dienten die Felsenkeller überwiegend der Herstellung und Lagerung von Bier. Während der Luftangriffe des Zweiten Weltkrieges fanden dann viele Bürger Schutz in diesen jahrhundertealten Felsenkellern. Heute werden wieder einige der Kellergewölbe von einer darüber liegenden Altstadt-Brauerei zum Lagern spezieller Biersorten verwendet. Ein ausgeklügeltes, genial einfaches System von Belüftungsschächten sorgt noch bis heute für eine selbsttätige Luftumwälzung in den Gewölben. Zum Abschluss der Besichtigungstour wurde natürlich auf eine Bierprobe in der Hausbrauerei Altstadthof nicht verzichtet. Das dort hausgebraute frische Rotbier mundete gut sichtbar allen Felsengängern.

Foto: GregorB