80 Jahre Unitas Franko-Palatia
Nürnberg – Die zweitägige Feier des 80. Geburtstages der Katholischen Studentenverbindung Unitas Franko-Palatia wurde zu einem Riesenerfolg. Bereits am Freitag, dem 29. Januar trafen sich 35 Bundesbrüder, Bundesschwestern, Gäste und Freunde der Unitas zum gemeinsamen Festessen im “Müller’s Restaurant” in unmittelbarer Nachbarschaft zum Unitas-Turm. In seinem kurzen Grußwort hat der Vorsitzender des Alt-Herren-Vereins zunächst den angereisten Vertreter des Vorortes begrüßt und nochmal deutlich darauf hingewisen, dass auf den Tag genau vor 80 Jahren am 29. Januar 1930 in Erlangen die Unitas-Erlangen gegründet wurde. Die Feier hatte somit mehr als nur symbolischen Charackter. Alle Anwesenden waren vom Abend und der Athmosphäre in dem fränkischen Restaurant sehr begeistert. Mehrfach wurde eine Wiederholung fürs nächste Jahr angeregt.
Der Convent des Alt-Herren-Vereins prägte zunächst den frühen Nachmittag des folgenden Tages. Im Mittelpunkt stand die Vorstandswahl. Der AHV-Vorsitzende Bundesbruder Franz Schwengler wurde einstimmig bei einer Enthaltung wiedergewählt. Für den aus beruflichen Gründen ausgeschiedenen Bbr. Rechtsanwalt Alexander Pfadenhauer ist Bbr. Bankfachwirt Thomas Albert neu in den Vorstand gewählt worden. Die beiden weiteren Vorstandsmitglieder Matthias Bauer und Helmut Geffers wurden ebenfalls einstimmig wiedergewählt.
Die Heilige Messe konnte aus logistischen Gründen nicht wie geplant in der Maria-Ward -Kapelle gefeiert werden. Diese wurde kurzfristig anderweitig belegt und so mußte wiedermal auf den Vorabend-Gottesdienst der St. Klara Kirche ausgewichen werden. Mit Bundesbrunder Stefan Wingen war zumindest ein unitarischer Concelebrant an der Gottesdienstgestaltung beteiligt.
Vor Beginn der Festkneipe gab es traditionell das bereits berühmt berüchtigte Franko-Palaten-Buffet. Ein Prallgefüllter Tisch mit allerlei Leckereien gab allen Besuchern genug Gelegenheit Grundlage für die bevorstehende “historische” Kneipe zu schaffen.
Über 50 Personen – darunter der Verbandsgeschäftsführer Bbr. Dieter Krüll – sorgten für einen Rekordbesuch. Doch das sollte nicht der letzte Superlativ des Abends bleiben. Während der Prinzipienrede betonte der Senior Florian Lückmann die Wichtigkeit der “Scientia” und unterlegte diese mit vielen Beispielen aus der jüngeren Vergangenheit der Unitas Franko-Palatia. Im Hochoffiz folgten noch zwei Rezepierungen und eine Burschung, welche eigentlich als Höhepunkte der Kneipe vorgesehen waren. Doch dem nicht genug. Kaum waren die sechs Strophen des alterwürdigen Cantus “Oh alte Burschenherrlichkeit” verklungen die die Philistrierung eines Spätberufenen Bundesbruders umrahmten, kam es in der folgender Pause zu einem fast historischem Ereigniss. Innerhalb weniger Minuten wurden nacheinander gleich Drei Bierdeckel vom einfachen Papp-Zubehörteil zum wichtigen Dokument erhoben! Spontan wurde die bei neuen Unterschriften obligatorische Farbenstrophe in den Kneipablauf eingeschoben. Damit hat die Unitas Franko-Palatia innerhalb von 14 Tagen gleich von sechs neuen Spähfüxen Eintrittswünsche vorliegen. Das ist zumindest für die Nürnberger Zeit ein absoluter Rekord-Wert! Hätte ein 80. Geburtstag noch schöner sein können? Natürlich folgte noch eine lange Nacht.
© Haino.de
Kommentare
Schreibe einen Kommentar